Orientierungslauf, Radeln, Wasserski und mehr
Orientierungslauf-Trainingslager in Tschechien vom 12. - 19. Juli 2008
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Rahmenaktivitäten
Ausflug nach Zittau
Gegend Abend brachen dann meistens alle noch einmal gemeinsam auf, um die Gegend zu erkunden und irgendwo ein warmes Abendessen aufzutreiben. So besuchten wir noch die nahgelegenen Städte Zittau und Liberec, kletterten den steilen Weg zum Kloster in Oybin hinauf und wanderten durch die Jonsdorfer Felsenstadt. Selbstverständlich wurden auch die umliegenden Badeseen erkundet, wobei wir lernten, daß auch frei zugängliche Badeseen Öffnungszeiten haben können. Bei einem Ausflug zu einem Badesee in Stráž pod Ralskem entschlossen wir uns spontan, die dortige Wasserskianlage auszuprobieren, eine Aktion, die den Teilnehmern so viel Spaß machte, daß man ernsthaft überlegen sollte, diese Sportart in das Programm unseres Vereins aufzunehmen :-)
Elegant fast wie ein Profi: Manuel Klein beim Wasserski
Fernsehturm mit Hotel: Ještěd bei Nacht.
Nachdem am Mittwoch abend der letzte Nachzügler in Polesí angekommen war, stand am Donnerstag ein trainingsfreier Tag auf dem Programm. Diesen nutzten wir für einen Ausflug in das ca. 120 km entfernte Prag. Dort konnten wir dank unserer pragerfahreren Stadtführerin Kasia (Z.) immerhin die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angucken, ein paar nette Fotos machen und uns ansonsten einfach ein bißchen von den Anstrengungen der letzten Tage erholen. Auf dem Rückweg nach Polesí machten wir noch einen Abstecher zum Berg Ještěd, den wir bis dahin immer nur aus der Ferne gesehen hatten. Auf dessen Spitze hatten wir ein hell erleuchtetes, ufoähnliches Objekt erspäht, das unsere Neugier erweckte. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich dieses Objekt als spacig aussehende Kombination aus Hotelgebäude und Fernsehturm, die dann ausgiebigst von allen Seiten fotografiert wurde, bis auf einmal dichte Nebelschwaden den gesamten Berg umhüllten und die Gruppe sich dann endgültig auf den Weg nach Hause machte.
Höhepunkt des letzten Laufes: das Ziel im Löschteich von Polesi
Am Freitag, dem letzten Tag vor der Abreise, lachte noch einmal die Sonne vom Himmel. Nach der letzen Trainingsrunde, die im Feuerlöschteich von Polesí endete, konnten die nun wirklich extrem stinkigen Laufklamotten endgültig in der Reisetasche verschwinden. Abends wurden noch die letzten tschechischen Kronen im Dorfgasthof auf den Kopf gehauen, bevor man sich dann dem letzten großen Höhepunkt der Reise widmete: Einer Vernissage in den Räumen der Pension 'Sportturia', bei der die während der Woche entstandenen Werke unserer Künstlerinnen Kasia K. und Kasia Z. gezeigt wurden. Der Abend endete mit der obligatorischen Tanz- und Gesangstunde und dem Vernichten der letzten Alkoholvorräte. Bei der Lautstärke, die bei dieser Art von Abendprogramm entsteht und auch angesichts der Tatsache, daß wir während unseres Aufenthaltes das gesamte Gebäude mit unseren dreckigen und nassen Klamotten zugemüllt hatten, ist es eigentlich sehr erstaunlich, daß während der ganzen Zeit keine Klagen oder Beschwerden von anderen Hausbewohnern kamen und daß unser Gastgeber auch am letzten Tag noch halbwegs freundlich lächeln konnte.
Vernissage mit obligatorischer Abendgarderobe
Fazit
Alles in allem hatten wir eine schöne Woche in Tschechien, wenngleich der eine oder andere (speziell der eine!) sich die Zeit vielleicht doch ein wenig anders vorgestellt hatte. Allmählich könnten wir ja dann schon mal anfangen, uns ein Ziel für das Trainingslager im nächsten Jahr zu überlegen...
( Elisabeth Vollmer (Text), Piotr Dargacz und Birger Holtermann (Fotos))