Die längste Vereinsveranstaltung
Fahrradrallye 2007 – 2010
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... angekommen!
Entspannt löst Team 4 die letzten Aufgaben am Ziel
Durch das Heusenstammer Feld galt es noch, die Runde über das Hofgut Patershausen fortzusetzen. Unterwegs gab es noch das eine oder andere am Wegrand zu entdecken.
Auf's Glatteis ließen sich alle Teams mit folgender Aufgabe führen:
Nehmen wir einmal an, die Fließgeschwindigkeit des Baches wäre durchschnittlich 0,3 m/sek. Wenn Ihr um Punkt 12:00 Uhr ein Papierschiffchen an der Brücke von Chinesenzeichen 37 aussetzt, wann würde es an eurem momentanen Aufenthaltsort angekommen sein? Hierzu hättet Ihr die Fahrstrecke ab Chinesenzeichen 37 ermitteln müssen. Das Bachbett bildet die Hypothenuse eines fast rechtwinkligen Dreiecks, unsere Fahrtstrecke die beiden Katheten (da war was mit a2 + b2 = c2).
Alle haben brav etwas ausgerechnet. Allerdings hätte ein Blick in das Bachbett offenbart, daß das Gewässer in die umgekehrte Richtung fließt; ein Papierschiffchen also niemals an dem aktuellen Standpunkt ankommen könnte.
Nach kleinen Zwischenaufgaben gab es noch ein Novum bei der Rallye – eine komplizierte Kreuzung war selbst in die Liste der Chinesenzeichen einzumalen.
Anschließend zweigte eine nur noch mit Worten beschriebene Route zum Zielpunkt ab – der Grillhütte am Sportzentrum Martinsee in Heusenstamm. Bei der ursprünglichen Planung war der Waldfestplatz in Jügesheim als Ziel auserkoren. Kurz vor dem ersten Rallye-Termin wurde dieser jedoch wegen Befall mit Eichenprozessionsspinnerraupen für die Benutzung gesperrt. Für die Rallye mußte also ein neues Ziel gefunden werden, und da die Unterlagen nun alle mit diesem produziert waren, Wurde das Notbehelfsziel bis jetzt beibehalten.
Das reichhaltige Buffet am Ziel - eine wohlverdiente Stärkung
Offenbar war die Beschreibung des Weges nicht so schlecht, denn alle Teams fanden das Ziel. Dort gab es dann heiße Würstchen aus dem Topf, denn aufgrund des Not-Ziel-Charakters hatten wir die Grillhütte nicht offiziell gemietet, sondern nur als Treffpunkt und für das Schlußspiel genutzt.
Mit Lack, Latex und Leder...
Das Sennerteam 4
Für die Schlußaufgabe wurde es bayrisch - ländlich: es war eine Kuh zu melken. Ein Teammitglied mußte in die Rolle der Kuh schlüpfen und sich im Laufschritt "Hörner" und "Schwanz" besorgen und diese am Kopf bzw. der Kleidung befestigen. Ein anderes Teammitglied wurde zur "Zenzi" und hatte Schürze, Kopftuch und Melkschemel aufzusammeln. Als Euter diente ein wassergefüllter, an den Fingerspitzen perforierter Latex-Handschuh.
Für die gesamte Aufgabe, das Sammeln der Gegenstände, Kostümieren und Melken stand für jedes Team eine Minute zur Verfügung. Am Ende dieser Zeit wurde die gemolkene Menge bewertet. Bei einem Team schaffte eine überstarke Zenzi mit ihrer ungestümen Melktechnik, das Euter zum Platzen zu bringen. Diese Sennerin mußte leider aus der Wertung genommen werden.
Schlußstand
Das mehr oder minder strahlende Sieger-Team: Isabelle und Timo
Am Ende schafften es drei Teams in die Wertung; eines mußte unterwegs mit gesundheitlichen Problemen aussteigen und nahm erst wieder am Zieltreffen und der Siegerehrung teil. Das drittplazierte Team hatte zwei stark bepunktete Kreativaufgaben ausgelassen und wäre andernfalls viel weiter oben in der Rangliste gelandet.
Kein Team hatte übrigens die Aufgabe ernst genommen, sich einen Teamnamen auszudenken, so daß alle unter der Bezeichnung "ohne Namen" gewertet wurden.
| Platz | Team | Teilnehmer | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | ohne Namen 1 | Timo, Isabelle | 85 |
| 2 | ohne Namen 4 | Klaudius, Sebastian | 80 |
| 3 | ohne Namen 3 | Frank, Simone, Wolf | 60 |
| 4 | ohne Namen 2 | Matthias, Daniela | -- |
Wir freuen uns schon auf die Fahrradrallye 2011, die vollkommen freiwillig und selbstlos vom siegreichen Team um unseren Badminton-Übungsleiter Timo Schomburg ausgerichtet werden wird!